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25.01.2008 - Karten wurden in Hannover ausgelost
Erstklassig: Nationaltorhüter Robert Enke zog Gewinner

 

96-Kapitän und Nationaltorhüter Robert Enke hat am 23.01.2008 die Gewinner der Freikarten für das Bundesligaspiel Hannover 96 gegen den Karlsruher SC am 9. Februar gezogen. Stadt und Verein verbindet die Zahl „1896“ , erklärte Bürgermeister Rolf Claußen auf der Pressekonferenz in der AWD-Arena in Hannover. Der Wittmunder Christoph Heimann assistierte bei der Verlosung. Dem Schüler war im September 2007 an seinem 16. Geburtstag aufgefallen, dass sein Personalausweis mit der Nummer „1896“ beginnt. Einen Tag später stellte sich heraus, dass dies bei allen in Wittmund ausgestellten Ausweisen so ist. Die Idee war geboren. Die Harlinger-Redaktion knüpfte den Kontakt zu dem Bundesligisten, der sich nun auf den Besuch der Wittmunder Fußballfans freut.

Für 20 Wittmunder ist der Nationalhüter Robert Enke ein Glücksbringer: Der 96-Mannschaftskapitän übernahm die Rolle der „Glücksfee“ und zog die Gewinner der Karten-Verlosung. Im Rahmen einer extra anberaumten Pressekonferenz in der AWD-Arena in Hannover überreichte Mediendirektor Bernd Reiser 20 mal zwei Tickets für das erste Heimspiel in der Rückrunde an Wittmunds Bürgermeister Rolf Claußen sowie Christoph und Klaus-Dieter Heimann. Den Vertretern der Presse erzählten die Harlestädter, wie es zu der Entdeckung der „verbindenden Zahl“ 1896 gekommen ist.

Christoph Heimann ist nicht nur in Hannover geboren, er ist auch eingefleischter 96-Fan. So fiel ihm an seinem neuen Personalausweis auch als erstes eine Zahl auf: „1896“. Zunächst vermutete er einen Zufall, doch wenig später stellte sich heraus, dass alle Wittmunder Personalausweise mit diesen vier Ziffern beginnen. „Für Wittmund ist es die Ordnungszahl, die die Bundesdruckerei der Kreisstadt zugeordnet hat“, erklärte Bürgermeister Rolf Claußen. Für Hannover 96 – und das wussten alle im Presseraum – ist 1896 das Gründungjahr.

Eine verbindende Zahl und zugleich ein Zufall, der auch die Offiziellen von Hannover 96 begeistert. „Mit so einer positiven Resonanz seitens der 96er hatten wir gar nicht gerechnet“, sagte Harlinger-Redaktionsleiter Klaus-Dieter Heimann, der den Kontakt zu 96-Mediendirektor Bernd Reiser geknüpft hatte. Man habe sich sofort und engagiert daran gemacht, eine gemeinsame Aktion auf die Beine zu stellen. Spontan habe der Verein die Eintrittskarten für die Partie gegen den Karlsruher FC am 9. Februar zur Verfügung gestellt. Am Gewinnspiel im Anzeiger für Harlingerland beteiligten sich gut 200 Leserinnen und Leser – „und das im, Werderland“, wie Reiser zufrieden feststellte.

Dass der Bundesligist den Kontakt zu den Wittmundern schätzt, zeigte sich während der Pressekonferenz. Robert Enke Kam direkt nach dem Vormittagstraining in den Presseraum, um die Gewinner aus der gläsernen Lostrommel zu ziehen. Christoph durfte assistieren, während Rolf Claußen den Journalisten ein erstes Muster des offiziellen Banners präsentierte, das die Wittmunder Gewinner zum Spiel gegen den KSC mitnehmen werden:“1896 – eine Zahl, die verbindet“.

Im Anschluss an die Konferenz gaben die Wittmunder dem NDR noch ein Interview. Bereits kurz nach dem Termin stellte Hannover 96 einen ausführlichen Bericht auf seine Internetseite (www.hannover96.de). Unter anderem heißt es dort: „Für die 96-Verantwortlich war sofort klar, die 1896-Kommune im Aufbau weiterer emotionaler Beziehungen zur Landeshauptstadt unterstützen zu wollen“. Und weiter: „Christoph Heimann und sein Vater freuten sich riesig über die Wertschätzung, die ihrer selbst betitelten ,fixen Idee’ entgegengebracht wird.“ Christoph zeigte sich auf dem Podium zuversichtlich: „Noch bin ich einer der wenigen Hannover-Fans im Werderland ... doch einige meiner Freunde ziehen schon nach.“

Die Gewinner von jeweils zwei Karten: Julia Polley, Jürgen Mronga, Thomas Toben, Manfred Kopp, Helmut Janssen, Michael Hook, Marcel Lettau, Reinhard Mammen, Martin de Jonge, Arne Cornelius, Ulrich Wagner, Wilhelm Wübbenhorst, Hannes Jirka, Enno Meyer, Antchen Janssen, Jascha Büsker, Marion Junior, Günther Kawlowski, Uschi Prawatke und Alfred Helmers.

Text: Anzeiger für Harlingerland