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Abschluss des 950jährigen Jubiläums

Wittmunder sind Überraschungsgäste

Bürgermeister Claußen und Vereine beim großen Umzug in Barleben vertreten

Die Wittmunder machten Barlebens Festumzug am vergangenen Wochenende noch bunter. Mit einer spektakulären Laser- und Lichtshow sowie einem grandiosen Feuerwerk wurde am Wochenende der Schlussstrich unter das Jubiläum „950 Jahre Barleben“ gezogen. An insgesamt acht Wochenenden wurde die erste urkundliche Erwähnung Barlebens, die Partnerstadt von Wittmund, aus dem Jahre 1062 gefeiert. Höhepunkt am letzten Tag war der große Festumzug mit rund 1700 Beteiligten. Über 7000 Zuschauer säumten die Strecke von der Lindenallee bis zur Bahnhofstraße. In 16 historischen Bildern wurde die Geschichte Barlebens dargestellt. „1062 – Heinrich IV und Gefolge“ – hinter diesem Schild präsentierte sich das Laien-Schauspielensemble, das im März 950 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung Barlebens das Stück „Wie Barleben zur Kaiserurkunde kam“ aufführte. Danach ging es Schlag auf Schlag in der Geschichte voran. Zwei weitere große Blöcke des Festumzuges standen unter dem Titel „Wir sind Barleben“ und „Grüße aus der Region“. Im letzten Block stark vertreten war Barlebens Partnerstadt Wittmund, zu der seit 15 Jahren enge Kontakte bestehen. Während Wittmunds Bürgermeister Rolf Claußen mit seinem Barlebener Amtskollegen Franz-Ulrich Keindorff sowie Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel und Bördekreis-Landrat Hans Walker den Festumzug anführten, bereicherten 60 Mitglieder des Wittmunder Heimatvereins sowie Mitglieder des Schützenvereins das bunte Bild des Festumzuges. Da die Wittmunder Delegation für diesen Umzug gar nicht eingeplant war, sie kam als Überraschungsgeschenk, durfte sie als Ehrengast den Umzug – direkt hinter dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Harsleben und vielen Honorationen – mit anführen. Die Wittmunder werden diesen Tag sicher nicht so schnell vergessen.

Text: Anzeiger für Harlingerland