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Flyer für Wittmund und Carolinensiel

Flyer stärkt Verbindung der beiden Orte

Kulturelle Einrichtungen auf einen Blick

Wittmund und Carolinensiel näher zusammenzubringen und vor allem einheitlich zu vermarkten, das ist ein Ziel, das Stadtmanagerin Amke Behrends, aber auch die Kurverwaltung verfolgen. Jetzt wurde ein großer Schritt unternommen.

Auf Anregung des Wittmunders Friedrich „Fidi Druck“ Janssen wurde der ursprüngliche Wittmund-Flyer modifiziert und um die kulturellen Angebote in Carolinensiel erweitert sowie neu aufgelegt. Am Mittwoch stellten die Vertreter der Museen und Kultureinrichtungen sowie Amke Behrends den Flyer, der bereits in allen Tourist-Informationen an der Küste, in den Museen und im Rathaus Wittmund zu erhalten ist, vor.

Alle Beteiligten lobten die gute Zusammenarbeit. „Das ist eine tolle Sache und als gebündelte Information schnell mal in die Hosentasche gepackt“, sagte Brigitte Delinger vom Kunst- und Kulturkreis Wittmund. Unter der Überschrift „Wittmund … so ostfriesisch“ sind grundlegende Informationen über das Robert von Zeppelin-und Fliegermuseum Wittmund, die Peldemühle und den Kunstkreis sowie über das Ostfriesenabitur und die „Hands of Fame“ zu finden. In Carolinensiel wird der Nutzer des Flyers auf das Nationalparkhaus, das Deutsche Sielhafenmuseum und die Cliner Quelle aufmerksam gemacht. Zudem gibt es eine kurze Zusammenfassung über das Nordseebad mit seinen drei Häfen.

Für eine bessere Orientierung sorgen die Karten von Wittmund sowie Carolinensiel und Harlesiel. Übersichtlich sind die wichtigsten Institutionen, aber auch Parkplätze vermerkt. Da der Flyer jedes Jahr im April neu aufgelegt werden soll, finden sich im Überblick die größten Veranstaltungen beider Orte, farblich unterlegt, sodass auf einen Blick zu erkennen ist, ob es sich ein Programm in Wittmund (grün) oder in Carolinensiel (blau-rot) handelt. „Wir wollten eine Verbindung zwischen Küste und Harlestadt schaffen, ich denke, das ist gelungen“, so Amke Behrends. Nicht nur der Flyer sei Ergebnis des Austauschs. „Auf diese Weise können wir uns besser kennenlernen und vernetzen“, lobte Dr. Heike Ritter-Eden, Leiterin des Deutschen Sielhafenmuseums, das Projekt. Finanziert werden die 20.000 Exemplare je zur Hälfte von der Nordseebad Carolinensiel-Harlesiel GmbH und dem Stadtmarketing Wittmund.

Text: Anzeiger für Harlingerland